"Weggeschaut – Mitgemacht"

Jugendliche der PG "Kriegsgräber" stellen sich seit Jahren die Frage, wie sichtbar Rassismus und Antisemitismus im Alltag waren und bis heute sind? Wie sichtbar sind Ausgrenzung von Minderheiten und wie reagieren wir darauf? Was kann jeder tun, um ein friedliches Miteinander zu fördern? Und wie "erfolgreich" war z. B. die Entnazifizierung in der DDR und BRD?
Diese Fragen beschäftigten die Schüler*innen und es entstand die Idee zu einem besonderen Film, der 1933 beginnt und in der Gegenwart endet. Dabei geht der Zuschauer auf eine geschichtliche Zeitreise. Und es wird dem Betrachter vor Augen geführt, was geschieht, wenn wir wegschauen…

Der 22-minütige Graphic-Novel-Film ist u. a. ein Mix aus animierten Figuren, Bild-, Zeitungs- und Dokumentenmaterial, Gesprochenem und Videosequenzen.
An dieser Stelle möchten wir allen danken, die unseren Film von Anfang an unterstützen:
BStU Rostock und Dr. Volker Höffer, NDR und Siv Stippekohl, Niklas Frank, Marco Pahl, Anke van der Wall, Filmproduktion alpha 3, Jugendliche der PG „Kriegsgräber“ und Projektbegleiter.

 

 

 

Quelle: Fränkische Landeszeitung, 19. Januar 2021

 

Der Film wurde gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, den Landkreis Rostock, die Gemeinden Bentwisch und Rövershagen und die PG „Kriegsgräber“ der Europaschule Rövershagen.