Audioprojekt fertiggestellt

Seit 2016 organisieren Jugendliche der Projektgruppe "Kriegsgräber" Gespräche mit Zeitzeugen zum Thema "Leben nach der Shoah". Ziel des Projektes ist die Begegnung zwischen Jugendlichen, Überlebenden der Shoah und Nachfahren von Tätern, um sich intensiv mit Ursachen und Folgen der NS-Diktatur auseinanderzusetzen. Darüber hinaus sollen aber auch aktuelle Erscheinungsformen von Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus im Fokus von gemeinsamen Diskussionen stehen. Uwe von Seltmann brachten es auf den Punkt: "Wir haben keine Schuld, aber Verantwortung, dass sich das, was von 1933 bis 1945 geschehen ist, nicht wiederholt!"
In unserem Projekt erzählen z. B. Rahel Renate Mann, Michael Goldmann-Gilead, Katrin Himmler und Niklas Frank über ihre und über die Geschichte ihrer Familien. Immer wieder werden hierbei z. B. die Verbindungen von Berlin und Krakau deutlich. Berlin, die Reichshauptstadt des Nationalsozialismus und Krakau, die sogenannte „Hauptstadt“ des Generalgouvernements während der gewaltsamen Besetzung durch das Deutsche Reich unter Hans Frank. Die von uns interviewten Zeitzeugen streifen in ihren Biografien immer wieder diese beiden europäischen Metropolen.
Viele weitere Zeitzeugen und Recherchen sind Inhalt unseres jüngsten Audioprojektes "Verknüpfungspunkte von Tätern und Opfern während des Dritten Reiches".

Das gesamte Audioprojekt kann über die AG „Kriegsgräber“ bezogen werden.

Trailer zum Projekt: